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A

API (Application Programming Interface)

Eine API (Application Programming Interface) ist eine Programmierschnittstelle, über die verschiedene Softwaresysteme miteinander kommunizieren und Daten austauschen können.

APIs sind das Rückgrat moderner IT-Landschaften und ermöglichen es, Workflow-Plattformen nahtlos mit ERP-Systemen, CRM-Software, Buchhaltungsprogrammen, E-Mail-Diensten und anderen Anwendungen zu verbinden.

APIs in der Workflow-Automatisierung

Im Kontext der Workflow-Automatisierung spielen APIs eine zentrale Rolle: Wenn etwa ein Freigabe-Workflow in einer No-Code-Plattform abgeschlossen wird, kann über eine API automatisch ein Datensatz im ERP-System aktualisiert, eine Rechnung in der Buchhaltungssoftware erstellt oder eine Benachrichtigung in einem Messenger-Dienst ausgelöst werden. Ohne APIs würde jede Anwendung als isolierte Insellösung arbeiten, und Mitarbeiter müssten Daten manuell zwischen Systemen übertragen.

API-Typen und Standards

Man unterscheidet verschiedene API-Typen: REST-APIs sind der heute am weitesten verbreitete Standard für webbasierte Schnittstellen. Sie arbeiten mit standardisierten HTTP-Methoden (GET, POST, PUT, DELETE) und tauschen Daten typischerweise im JSON-Format aus. Daneben existieren GraphQL-APIs für flexible Abfragen und SOAP-APIs, die vor allem in älteren Unternehmenssystemen noch verbreitet sind.

API-Integration im Mittelstand

Für mittelständische Unternehmen ist bei der Auswahl einer Workflow-Software entscheidend, dass diese über gut dokumentierte APIs verfügt. So lässt sich die Plattform in die bestehende IT-Infrastruktur integrieren, ohne aufwändige Individualprogrammierung. Moderne SaaS-Plattformen wie Flow360 bieten offene APIs und vorgefertigte Integrationen, mit denen Unternehmen ihre Systeme schnell und kosteneffizient vernetzen können. Eine leistungsfähige API-Strategie ist damit ein wesentlicher Baustein für eine durchgängige Digitalisierung von Geschäftsprozessen.