Change Management
Change Management bezeichnet den systematischen Ansatz zur Planung, Umsetzung und Begleitung organisatorischer Veränderungen in Unternehmen.
Es umfasst alle Maßnahmen, die sicherstellen, dass Veränderungen – sei es die Einführung neuer Software, die Umstrukturierung von Abteilungen oder die Digitalisierung von Prozessen – erfolgreich und nachhaltig umgesetzt werden.
Change Management bei Workflow-Einführungen
Gerade bei der Einführung von Workflow-Management-Systemen spielt Change Management eine entscheidende Rolle. Die beste Software nützt wenig, wenn die Mitarbeiter sie nicht annehmen oder nicht verstehen, warum sich ihre gewohnten Arbeitsabläufe ändern. Typische Herausforderungen sind Widerstand gegen Veränderung, Angst vor Kontrolle und Überwachung, fehlende Schulung oder mangelnde Kommunikation der Vorteile.
Das ADKAR-Modell
Ein bewährtes Framework für Change Management ist das ADKAR-Modell: Awareness (Bewusstsein für die Notwendigkeit der Veränderung schaffen), Desire (den Wunsch zur Mitwirkung wecken), Knowledge (das nötige Wissen vermitteln), Ability (die Fähigkeit zur Umsetzung entwickeln) und Reinforcement (die Veränderung nachhaltig verankern). Jede Phase erfordert gezielte Maßnahmen wie Informationsveranstaltungen, Schulungen, Pilotprojekte oder Feedbackschleifen.
Change Management im Mittelstand
Für mittelständische Unternehmen empfiehlt es sich, Change Management nicht als einmaliges Projekt, sondern als kontinuierlichen Prozess zu verstehen. Die Digitalisierung von Workflows ist kein Big-Bang-Ereignis, sondern ein schrittweiser Weg. Beginnend mit einfachen, schnell sichtbaren Anwendungsfällen – etwa der digitalen Urlaubsgenehmigung – lässt sich Vertrauen aufbauen, bevor komplexere Prozesse folgen.
No-Code für höhere Akzeptanz
No-Code-Plattformen wie Flow360 unterstützen Change Management, indem sie Fachabteilungen in die Gestaltung ihrer Workflows einbeziehen. Wenn Mitarbeiter ihre Prozesse selbst modellieren können, steigt die Akzeptanz erheblich.