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Composable Enterprise

Das Composable Enterprise ist ein von Gartner geprägtes Architekturkonzept, bei dem Unternehmen ihre Geschäftsprozesse und IT-Systeme aus modularen, austauschbaren Bausteinen zusammensetzen.

Anstatt auf monolithische Softwarelösungen zu setzen, die alle Funktionen in einem einzigen System vereinen, werden Teilfunktionen als unabhängige Module bereitgestellt, die flexibel kombiniert, ersetzt und erweitert werden können.

Modulare IT-Architektur für mehr Agilität

Die Idee dahinter: Geschäftsanforderungen ändern sich schneller als je zuvor. Unternehmen müssen in der Lage sein, ihre Prozesse und Systeme kurzfristig anzupassen, ohne monatelange IT-Projekte anstoßen zu müssen. Ein Composable Enterprise erreicht diese Agilität, indem es auf standardisierte Schnittstellen (APIs), Microservices und Plattform-basierte Integrationen setzt.

Composable Enterprise in der Workflow-Automatisierung

Im Kontext der Workflow-Automatisierung bedeutet das: Eine No-Code-Plattform wie Flow360 bildet den orchestrierenden Kern, der verschiedene Unternehmensanwendungen über APIs und Webhooks verbindet. Das ERP-System liefert Stammdaten, die E-Mail-Lösung übernimmt den Versand, das DMS archiviert Dokumente, und die Workflow-Plattform koordiniert den Gesamtablauf. Jede Komponente ist austauschbar, ohne den Gesamtprozess neu entwickeln zu müssen.

Vorteile für den Mittelstand

Für den deutschen Mittelstand bietet der Composable-Enterprise-Ansatz erhebliche Vorteile: Unternehmen sind nicht mehr von einem einzelnen Softwareanbieter abhängig, können Best-of-Breed-Lösungen für einzelne Aufgabenbereiche wählen und ihre IT-Landschaft schrittweise modernisieren. Die Investitionsrisiken sinken, weil Veränderungen modular statt als Großprojekt umgesetzt werden. Gleichzeitig steigt die Innovationsgeschwindigkeit, da neue Tools und Technologien schnell integriert werden können, ohne die bestehende Infrastruktur zu destabilisieren.