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ETL (Extract, Transform, Load)

ETL steht für Extract, Transform, Load und beschreibt einen dreistufigen Prozess zur Datenübertragung zwischen verschiedenen Systemen.

Zunächst werden Daten aus einer Quelle extrahiert, anschließend in ein einheitliches Format transformiert und schließlich in ein Zielsystem geladen. ETL-Prozesse sind ein fundamentaler Baustein der Datenintegration in Unternehmen.

Funktionsweise in der Praxis

Im Kontext der Workflow-Automatisierung ist ETL relevant, wenn Workflow-Plattformen mit bestehenden Unternehmenssystemen verbunden werden müssen. Beispiel: Stammdaten aus dem ERP-System werden extrahiert, in das vom Workflow benötigte Format transformiert und in die Workflow-Plattform geladen, damit Mitarbeiter beim Ausfüllen von Formularen auf aktuelle Lieferanten-, Artikel- oder Kundendaten zugreifen können.

Weitere Aspekte

Die drei Phasen im Detail: In der Extract-Phase werden Daten aus einer oder mehreren Quellen ausgelesen – etwa Datenbanken, APIs, CSV-Dateien oder Webservices. In der Transform-Phase werden die Daten bereinigt, standardisiert und in das Zielformat gebracht. Das kann die Konvertierung von Datumsformaten, die Zusammenführung von Datensätzen aus verschiedenen Quellen oder die Anreicherung mit zusätzlichen Informationen umfassen. In der Load-Phase werden die aufbereiteten Daten in das Zielsystem geschrieben.

Digitale Umsetzung

Für mittelständische Unternehmen, die eine heterogene IT-Landschaft mit verschiedenen Systemen betreiben, sind ETL-Prozesse essenziell für eine durchgängige Digitalisierung. Moderne Workflow-Plattformen vereinfachen ETL durch vorgefertigte Konnektoren und API-Integrationen, sodass Daten automatisch zwischen Systemen synchronisiert werden können, ohne aufwändige individuelle ETL-Pipelines entwickeln zu müssen. Flow360 bietet über seine API- und Webhook-Funktionen die Grundlage für nahtlose Datenintegration.