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Freigabe-Workflow

Ein Freigabe-Workflow ist ein digitaler Prozess, der den Genehmigungsablauf für Dokumente, Anträge, Bestellungen oder andere Geschäftsvorgänge abbildet und automatisiert.

Er definiert, wer in welcher Reihenfolge einen Vorgang prüft und genehmigt, welche Bedingungen für die Freigabe gelten und was bei Ablehnung oder Rückfragen geschieht.

Einsatzfelder und Anwendungen

Freigabe-Workflows gehören zu den häufigsten und gleichzeitig wirkungsvollsten Anwendungsfällen der Workflow-Automatisierung. Praktisch jedes Unternehmen hat Prozesse, die eine oder mehrere Genehmigungen erfordern: Rechnungsfreigaben, Urlaubsanträge, Bestellanforderungen, Vertragsunterschriften, Budgetfreigaben, Personalanforderungen oder Investitionsentscheidungen.

Weitere Aspekte

Ein typischer Freigabe-Workflow besteht aus mehreren Komponenten: Ein Antragsformular erfasst alle relevanten Daten. Bedingte Logik routet den Antrag anhand von Kriterien wie Bestellwert, Kostenstelle oder Dringlichkeit an die zuständigen Freigeber. Parallele oder sequenzielle Genehmigungsstufen bilden das Vier-Augen-Prinzip oder mehrstufige Hierarchien ab. Eskalationsregeln greifen bei Fristüberschreitung. Und nach der Freigabe werden automatisch Folgeaktionen ausgelöst – etwa eine Bestellung im ERP-System oder eine Bestätigungs-E-Mail.

Weitere Aspekte

Der Unterschied zu manuellen Genehmigungsprozessen ist erheblich: Freigabe-Workflows reduzieren die Durchlaufzeit von Tagen auf Stunden, eliminieren Medienbrüche, sorgen für vollständige Nachvollziehbarkeit über den Audit Trail und stellen sicher, dass keine Genehmigung vergessen oder umgangen wird.

Technologie und Funktionen

Flow360 bietet dedizierte Freigabe-Funktionen mit konfigurierbaren Genehmigungsstufen, automatischen Stellvertreterregelungen und der Möglichkeit, Freigaben auch mobil zu erteilen. Damit wird der Genehmigungsprozess zum Musterbeispiel für schnelle, transparente und regelkonforme Workflow-Automatisierung.