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Microservices

Microservices sind ein Architekturansatz in der Softwareentwicklung, bei dem eine Anwendung aus vielen kleinen, unabhängigen Diensten besteht, die jeweils eine spezifische Geschäftsfunktion abbilden und über definierte Schnittstellen (typischerweise REST-APIs) miteinander kommunizieren.

Im Gegensatz zur monolithischen Architektur, bei der alle Funktionen in einer einzigen, eng verzahnten Anwendung gebündelt sind, können Microservices unabhängig voneinander entwickelt, getestet, bereitgestellt und skaliert werden.

Vorteile und Nutzen

Für Workflow-Plattformen bietet die Microservices-Architektur entscheidende Vorteile: Einzelne Funktionen – etwa der Formular-Editor, die Workflow-Engine, das Benachrichtigungssystem oder die Reporting-Komponente – lassen sich unabhängig voneinander weiterentwickeln und skalieren. Wenn etwa das Benachrichtigungssystem unter hoher Last steht, kann es separat skaliert werden, ohne die gesamte Plattform zu beeinflussen.

Technologie und Funktionen

Darüber hinaus erhöht die Microservices-Architektur die Ausfallsicherheit: Wenn ein einzelner Dienst ausfällt, bleibt der Rest der Plattform funktionsfähig. Und die Flexibilität bei der Technologiewahl steigt, weil jeder Microservice in der für seine Aufgabe am besten geeigneten Programmiersprache und Technologie implementiert werden kann.

Weitere Aspekte

Für Unternehmen, die eine Workflow-Plattform evaluieren, ist die zugrunde liegende Architektur ein wichtiges Auswahlkriterium: Microservices-basierte Plattformen sind in der Regel skalierbarer, zuverlässiger und schneller weiterentwickelbar als monolithische Lösungen. Gleichzeitig stellt die Architektur höhere Anforderungen an das Infrastrukturmanagement – ein Grund, warum cloud-basierte SaaS-Lösungen wie Flow360 besonders attraktiv sind, da der Anbieter die Komplexität der Infrastruktur übernimmt.