No-Code
No-Code bezeichnet einen Entwicklungsansatz, bei dem Anwendungen und Workflows vollständig ohne Programmierung erstellt werden – ausschließlich durch visuelle Konfiguration und vorgefertigte Bausteine.
No-Code-Plattformen ermöglichen es Anwendern ohne jegliche Programmierkenntnisse, funktionsfähige Softwarelösungen zu erstellen. Alles geschieht visuell: Formulare werden per Drag & Drop zusammengestellt, Workflows werden durch Verbinden von Bausteinen konfiguriert, Dashboards durch Auswahl von Widgets erstellt. Kein Code, keine Syntax, keine Entwicklungsumgebung – nur intuitive Bedienung.
No-Code vs. Low-Code
Der Unterschied zu Low-Code: Während Low-Code bei Bedarf auch Code-Erweiterungen erlaubt, ist No-Code strikt codefreie. Das macht No-Code noch zugänglicher, schränkt aber die Flexibilität für hochkomplexe Anforderungen ein.
Typische No-Code-Anwendungsfälle
Typische No-Code-Anwendungsfälle:
- Digitale Formulare: Anfrageformulare, Anträge, Checklisten, Umfragen
- Einfache Workflows: Genehmigungsprozesse, Statusverfolgung, Benachrichtigungen
- Datenerfassung und -verwaltung: Kundendatenbanken, Inventarlisten, Projektdaten
- Dashboards und Reports: Visualisierung von Geschäftsdaten ohne BI-Tool
Vorteile von No-Code-Plattformen
Die Vorteile von No-Code:
- Demokratisierung: Fachanwender werden zu „Citizen Developern"
- Geschwindigkeit: Lösungen entstehen in Stunden statt Wochen
- Unabhängigkeit: Keine Wartezeiten auf überlastete IT-Abteilungen
- Kosteneffizienz: Keine teuren Entwicklerressourcen nötig
- Agilität: Änderungen sind sofort umsetzbar
Grenzen und hybrider Ansatz
Die Grenzen von No-Code liegen bei hochkomplexen Geschäftslogiken, umfangreichen Systemintegrationen oder performance-kritischen Anwendungen. Für diese Fälle sind Low-Code oder klassische Entwicklung besser geeignet.
Im Mittelstand hat sich ein hybrider Ansatz bewährt: No-Code für Standard-Workflows und Formulare, Low-Code für anspruchsvollere Automatisierung, klassische Entwicklung für Spezialanwendungen. Plattformen wie Flow360 kombinieren No-Code-Formulardesigner mit Low-Code-Workflow-Engine und bieten so für jeden Anwendungsfall die passende Abstraktionsebene.
No-Code ist kein Spielzeug, sondern ein mächtiges Werkzeug für digitale Transformation – wenn es im richtigen Kontext eingesetzt wird.
NIS-2 (Network and Information Security Directive 2)
NIS-2 ist eine EU-Richtlinie zur Cybersicherheit, die Betreiber kritischer Infrastrukturen und wichtiger Einrichtungen verpflichtet, angemessene Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen und Sicherheitsvorfälle zu melden.
Offboarding-Prozess
Der Offboarding-Prozess umfasst alle Schritte und Aufgaben, die beim Ausscheiden eines Mitarbeiters aus dem Unternehmen durchgeführt werden müssen.