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RACI-Matrix

Die RACI-Matrix ist ein Werkzeug zur eindeutigen Zuordnung von Verantwortlichkeiten für jeden Schritt eines Prozesses oder Projekts.

Das Akronym steht für vier Rollen - Responsible (verantwortlich für die Durchführung), Accountable (rechenschaftspflichtig für das Ergebnis), Consulted (wird vor der Entscheidung konsultiert) und Informed (wird nach der Entscheidung informiert).

Aufbau einer RACI-Matrix

Die RACI-Matrix wird typischerweise als Tabelle dargestellt, in der die Zeilen die einzelnen Aufgaben oder Prozessschritte und die Spalten die beteiligten Personen oder Rollen auflisten. In jeder Zelle wird vermerkt, welche RACI-Rolle die jeweilige Person für die jeweilige Aufgabe hat. Eine wichtige Regel: Für jede Aufgabe darf es genau eine Person in der Rolle „Accountable" geben, um klare Verantwortlichkeiten sicherzustellen.

RACI-Matrix im Workflow-Management

Im Workflow-Management bildet die RACI-Matrix die konzeptionelle Grundlage für die Konfiguration von Bearbeitern und Beteiligten: Wer ist der Bearbeiter eines Workflow-Schritts (Responsible)? Wer muss das Ergebnis abnehmen (Accountable)? Wer wird bei der Bearbeitung um Stellungnahme gebeten (Consulted)? Und wer erhält eine informative Benachrichtigung, ohne aktiv handeln zu müssen (Informed)?

Vorteile der RACI-Methode

Gerade bei komplexen, abteilungsübergreifenden Workflows verhindert die RACI-Matrix typische Probleme: Doppelarbeit, unklare Zuständigkeiten, vergessene Stakeholder oder Entscheidungsstaus. Sie schafft Klarheit und Verbindlichkeit.

Flow360 ermöglicht die Abbildung der RACI-Logik direkt im Workflow-Editor durch flexible Zuweisungsregeln, Benachrichtigungskonfiguration und Freigabestufen. Unternehmen können so die Erkenntnisse aus einer RACI-Analyse direkt in funktionierende Workflows übersetzen.