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Rechte- und Rollenkonzept

Ein Rechte- und Rollenkonzept ist die strukturierte Zuweisung von Berechtigungen an Benutzer oder Benutzergruppen innerhalb eines IT-Systems oder einer Workflow-Plattform.

Es definiert, wer auf welche Daten zugreifen, welche Aktionen ausführen und welche Systembereiche einsehen darf. Ein durchdachtes Konzept ist grundlegend für Datensicherheit, Compliance und eine funktionale Aufgabentrennung.

Need-to-know-Prinzip und Rollendefinition

Das Grundprinzip folgt dem „Need-to-know"-Ansatz: Jeder Benutzer erhält nur die Berechtigungen, die er für seine Aufgaben tatsächlich benötigt – nicht mehr und nicht weniger. Anstatt Rechte pro Einzelperson zu vergeben, werden Rollen definiert, die typische Aufgabenprofile abbilden: etwa „Antragsteller", „Genehmiger", „Administrator" oder „Viewer". Jede Rolle ist mit spezifischen Berechtigungen verknüpft, und Benutzer werden einer oder mehreren Rollen zugeordnet.

Rechte- und Rollenkonzept im Workflow-Management

Im Kontext von Workflow-Management-Systemen regelt das Rechte- und Rollenkonzept unter anderem: Wer darf welche Workflows erstellen und bearbeiten? Wer kann bestimmte Formulardaten einsehen? Wer hat Genehmigungsbefugnis für welche Prozesse? Wer darf Dashboard-Daten analysieren? Und wer kann Systemeinstellungen verändern?

Bedeutung für Compliance und Sicherheit

Für die DSGVO-Compliance ist ein solches Konzept unerlässlich, da es sicherstellt, dass personenbezogene Daten nur von berechtigten Personen eingesehen werden. Auch für die interne Kontrolle ist es wichtig: Es verhindert Interessenkonflikte, indem beispielsweise dieselbe Person nicht gleichzeitig einen Antrag stellen und genehmigen kann.

Flow360 bietet ein granulares Rechte- und Rollenkonzept mit konfigurierbaren Benutzergruppen und Berechtigungen, das die Anforderungen mittelständischer Unternehmen an Sicherheit und Compliance zuverlässig erfüllt.