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Rollenbasierte Zugriffskontrolle (RBAC)

Die rollenbasierte Zugriffskontrolle – im Englischen Role-Based Access Control (RBAC) – ist ein Sicherheitskonzept, bei dem Zugriffsrechte nicht einzelnen Benutzern, sondern definierten Rollen zugewiesen werden.

Benutzer erhalten ihre Berechtigungen durch die Zugehörigkeit zu einer oder mehreren Rollen, was die Verwaltung von Zugriffsrechten erheblich vereinfacht und die Sicherheit erhöht.

So funktioniert RBAC

Das Prinzip ist einfach: Statt für jeden der 200 Mitarbeiter individuell festzulegen, auf welche Workflows, Formulare und Daten er zugreifen darf, werden Rollen definiert – etwa „Abteilungsleiter", „Sachbearbeiter Einkauf", „HR-Manager" oder „Geschäftsführung" – und mit den jeweiligen Berechtigungen versehen. Neue Mitarbeiter werden einfach der passenden Rolle zugewiesen und erhalten automatisch alle zugehörigen Rechte. Beim Rollenwechsel genügt eine Änderung der Rollenzuordnung.

Vorteile der rollenbasierten Zugriffskontrolle

RBAC bietet mehrere Vorteile gegenüber der individuellen Rechtevergabe: Die Verwaltung ist effizienter, weil Änderungen an Berechtigungen zentral auf Rollenebene vorgenommen werden. Die Sicherheit ist höher, weil systematisch überprüft werden kann, welche Rolle welche Rechte hat. Die Compliance wird verbessert, weil die Berechtigungsstruktur transparent und auditierbar ist. Und das Prinzip der geringsten Berechtigung (Least Privilege) lässt sich einfacher durchsetzen.

RBAC im Workflow-Management

In Workflow-Management-Systemen steuert RBAC den Zugriff auf mehreren Ebenen: Wer darf welche Workflows sehen und bearbeiten? Wer hat Freigabebefugnis? Wer kann Dashboards und Reports einsehen? Und wer darf Systemkonfigurationen verändern?

Flow360 implementiert RBAC mit flexibel konfigurierbaren Benutzergruppen und Berechtigungen, sodass Unternehmen ihre Sicherheitsanforderungen passgenau abbilden können.