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Glossar

Self-Service-Analytics

Self-Service-Analytics ermöglicht es Fachanwendern, eigenständig Daten zu analysieren, Reports zu erstellen und Dashboards zu gestalten – ohne Abhängigkeit von IT-Abteilungen oder Datenspezialisten.

Self-Service-Analytics bezeichnet die Demokratisierung der Datenanalyse. Statt auf IT-Teams oder Business-Intelligence-Spezialisten angewiesen zu sein, können Fachanwender selbstständig auf Daten zugreifen, Auswertungen erstellen und Erkenntnisse gewinnen. Moderne Tools bieten intuitive, visuelle Interfaces, die keine SQL-Kenntnisse oder Programmierfähigkeiten erfordern.

Traditionell waren Datenanalysen ein langwieriger Prozess: Anforderung an IT stellen, Wartezeit, Report erhalten, Nachbesserungen anfordern, erneut warten. Bis der Report fertig war, hatte sich oft die Fragestellung schon geändert. Self-Service-Analytics verkürzt diesen Zyklus auf Minuten: Anwender wählen die gewünschten Datenquellen, definieren Filter, ziehen Felder per Drag & Drop in Visualisierungen und erhalten sofort Ergebnisse.

Vorteile von Self-Service-Analytics

  • Geschwindigkeit: Sofortige Antworten auf Geschäftsfragen
  • Flexibilität: Ad-hoc-Analysen ohne feste Report-Strukturen
  • Entlastung der IT: Data Teams können sich auf komplexe Aufgaben konzentrieren
  • Datengetriebene Kultur: Mehr Mitarbeiter nutzen Daten für Entscheidungen
  • Iteratives Lernen: Schnelles Experimentieren mit Hypothesen

Herausforderungen bei der Einführung

  • Datenqualität: Self-Service funktioniert nur mit sauberen, gut strukturierten Daten
  • Governance: Klare Regeln sind nötig, damit sensible Daten geschützt bleiben
  • Schulung: Anwender müssen befähigt werden, Daten richtig zu interpretieren
  • Konsistenz: Gefahr unterschiedlicher Berechnungslogiken in verschiedenen Reports

Self-Service-Analytics im Workflow-Management

Im Kontext von Workflow-Management bedeutet Self-Service-Analytics, dass Prozessverantwortliche eigene Auswertungen erstellen können: Wie viele Prozessinstanzen laufen gerade? Wo sind Engpässe? Wie entwickeln sich Durchlaufzeiten? Welche Mitarbeiter haben die höchste Auslastung?

Plattformen wie Flow360 integrieren Self-Service-Analytics-Funktionen: Anwender können Dashboards konfigurieren, KPIs definieren, Filter setzen und Visualisierungen anpassen – ohne IT-Support. Daten aus Workflows, Formularen und integrierten Systemen stehen sofort zur Verfügung. So wird Prozess-Monitoring von einem IT-Thema zu einem Werkzeug für Fachabteilungen.