Serielle Verarbeitung
Serielle Verarbeitung bezeichnet die sequenzielle Abarbeitung von Workflow-Schritten in einer festgelegten Reihenfolge, wobei jeder Schritt erst beginnt, wenn der vorhergehende abgeschlossen ist.
Im Gegensatz zur parallelen Verarbeitung, bei der mehrere Schritte gleichzeitig stattfinden, folgt die serielle Verarbeitung einem strikten Nacheinander.
Überblick und Funktionsweise
Serielle Verarbeitung ist das Grundmuster vieler Geschäftsprozesse und eignet sich besonders für Abläufe, bei denen die Schritte aufeinander aufbauen: Eine Rechnung muss erst sachlich geprüft werden, bevor die Kontierung erfolgen kann. Ein Urlaubsantrag muss erst vom Vorgesetzten genehmigt werden, bevor HR informiert wird. Ein Qualitätsprüfbericht muss erst erstellt werden, bevor die Freigabe des Produkts erfolgen kann.
Weitere Aspekte
In der Workflow-Modellierung wird serielle Verarbeitung als lineare Abfolge von Knoten dargestellt, die durch gerichtete Kanten verbunden sind. Jeder Knoten repräsentiert eine Aufgabe, eine Entscheidung oder eine automatische Aktion. Der Workflow fließt von Knoten zu Knoten, wobei jeder Übergang erst stattfindet, wenn der aktuelle Knoten seinen Status auf „abgeschlossen" setzt.
Herausforderungen
Die Herausforderung bei rein serieller Verarbeitung liegt in der Durchlaufzeit: Da jeder Schritt auf den vorherigen wartet, summieren sich alle Bearbeitungs- und Wartezeiten. Deshalb ist es bei der Workflow-Optimierung wichtig zu prüfen, welche Schritte tatsächlich voneinander abhängen und welche parallelisiert werden können.
Weitere Aspekte
Flow360 unterstützt sowohl serielle als auch parallele Verarbeitung und ermöglicht es, beide Muster flexibel zu kombinieren. So können Unternehmen ihre Workflows optimal auf die logischen Abhängigkeiten ihrer Prozesse abstimmen.
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