Six Sigma
Six Sigma ist eine systematische Qualitätsmanagement-Methodik, die auf die Reduktion von Fehlern und Prozessvariabilität abzielt.
Der Name leitet sich vom statistischen Konzept der Standardabweichung (Sigma) ab - Ein Six-Sigma-Prozess erzeugt maximal 3,4 Fehler pro Million Möglichkeiten – ein extrem hohes Qualitätsniveau.
Herausforderungen
Die Methodik folgt dem DMAIC-Zyklus: Define (Problem und Ziel definieren), Measure (aktuelle Prozessleistung messen), Analyze (Ursachen von Fehlern analysieren), Improve (Verbesserungsmaßnahmen entwickeln und umsetzen) und Control (Verbesserungen nachhaltig sichern). Jede Phase nutzt spezifische statistische Werkzeuge und Methoden, um datengestützte Entscheidungen zu treffen.
Weitere Aspekte
Im Zusammenspiel mit Workflow-Automatisierung entfaltet Six Sigma besonderes Potenzial: Workflow-Management-Systeme liefern automatisch die Prozessdaten, die Six Sigma für die Measure- und Analyze-Phase benötigt – Durchlaufzeiten, Fehlerquoten, Bearbeitungsvolumen und Prozessvarianten. In der Improve-Phase werden Workflow-Anpassungen umgesetzt, und in der Control-Phase stellen automatisierte Prozesse und KPI-Dashboards sicher, dass die erreichten Verbesserungen nachhaltig wirken.
Vorteile
Für mittelständische Unternehmen muss Six Sigma nicht in voller Komplexität eingeführt werden, um Nutzen zu stiften. Bereits die grundlegende Denkweise – Prozesse messen, Fehlerquellen systematisch identifizieren und datengestützt verbessern – führt zu spürbaren Verbesserungen. Workflow-Plattformen wie Flow360 liefern die Datengrundlage dafür und machen die Ergebnisse von Verbesserungsmaßnahmen transparent messbar.
Serielle Verarbeitung
Serielle Verarbeitung bezeichnet die sequenzielle Abarbeitung von Workflow-Schritten in einer festgelegten Reihenfolge, wobei jeder Schritt erst beginnt, wenn der vorhergehende abgeschlossen ist.
SLA (Service Level Agreement)
Vereinbarung über die Qualität und Reaktionszeiten eines Dienstes, die durch Workflow-Automatisierung überwacht und eingehalten werden kann.